Charaktervolles aus der Traube

Die iberische Halbinsel


Spanien, Portugal, Andorra, Gibraltar und die Balearen – die Iberische Halbinsel gen Süden jenseits der Pyrenäen bildet den Auftakt zu einer ganz eigenen Reise zum Genuss. Mit Brandy, Sherry und Port sind verstärkte, gewissermaßen charakterlich und kunstvoll verdichtete Spirituosen aus der Süße der Traube heraus geboten. Aber auch der Wacholder im Gin prägt den spirituellen Geist der einstigen Iberer – in einem Mix aus Tradition und Moderne.

 

Einst war es das Volk der Iberer, die hier ihre Zelte aufschlugen und das Land kultivierten. Aus dem Lateinischen wiederum stammt das Wort „Hispania“, woraus sich das heutige Spanien ableitet. Im Mittelalter war die Halbinsel noch von der islamischen Welt und dem maurischen Einfluss geprägt, bis sie bis in das 15. Jahrhundert hinein durch die christlichen Reiche rückerobert wurde. Später prägte der zentraleuropäische Einfluss die Kultur der Halbinsel. Heute leben ca. 50 Millionen Menschen hier, wovon das Königreich Spanien den größten Teil ausmacht. Das Land ist schlicht ein Besuchermagnet an zweiter Stelle nach Frankreich weltweit. Barcelona und Madrid sind die großen und attraktiven Millionenstädte des Landes, gefolgt von Valencia, Sevilla und Bilbao. In Portugal lockt Lissabon und mit Andorra wiederum ein ureigener Staatsgedanke und mit Gibraltar sogar ein britisches Überseegebiet.

 

Aus dieser Geschichte heraus zerrt das auf der ganzen Halbinsel erlebbare Erbe noch heute in der Kunst von Picasso bis Zafón wie in der Alltagskultur. Gerade im Genusserlass entwickelte man ganz eigene Qualitäten. Der mediterrane, kleine Snack und das Barhopping gehören hier zum Ausgang unbedingt dazu – spätestens zur „hora del vermut“ besucht man eine der vielen Vermuterías oder Bars für ein frisch gezapftes oder leichte Drinks und kleine Häppchen. In Madrid angesagt ist das Salmón Gurú von Diego Cabrera, in Barcelona, das ehrwürdige Dry Martini von Javier de las Muelas, welches den gleichnamigen Klassiker unter den Drinks zelebriert; oder auch neue Bars wie das Paradiso. Ihre Innereien erinnern an vergangene Zeiten in einem Cross Over von kubistischen Holzvertäfelungen, blumesk-surrealistischen Lampenschirmen, futuristischem Gestühl und verschlungenen Wegen hin zum Tresen.

 

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