Biohotel Schwanen entwickelt innovatives Serviceboard


Fotocredit: Roswitha Schneider
Fotocredit: Roswitha Schneider

Durch die von der COVID-19 Pandemie ausgelöste Schließung aller Hotel- und Restaurantbetriebe am 13. März wurde die Tourismusbranche in Österreich schwer getroffen. Das 4* Biohotel Schwanen im Bregenzerwald nutzte die Zeit für die Entwicklung eines innovativen Serviceboards.

 

Hinter dem Biohotel Schwanen mit angeschlossenem 3-Hauben Restaurant steht der Hotelier Emanuel Moosbrugger. Nach 13 Jahren in den besten Restaurants der Welt, bei Daniel Boulud in New York und Corey Lee in San Francisco, übernahm er das Hotel von seinen Eltern in 5. Generation.

 

Vor sieben Jahren in den Bregenzerwald heimgekehrt hat sich Moosbrugger seither daran gemacht, den eigenen Betrieb und die Branche zu innovieren. Mit der der Ausrufung der Pandemie war ihm klar, dass die Zeit für Innovation, neue Wege und visionäre Auseinandersetzungen gegeben war.

 

So entwickelte Moosbrugger während der Schließzeit gemeinsam mit dem Linzer Designstudio MARCH GUT und der Holzwerkstatt Markus Faißt das Serviceboard ALMA – benannt nach der Nichte von Moosbrugger – für den Service in Zeiten von COVID-19 und das Gastgeben der Zukunft.

 

Bei ALMA handelt es sich um ein Servicetool, das eine neue Art von Servieren und Präsentieren am Tisch ermöglicht. So werden Speisen für mehrere Personen auf einem 1,20 Meter langen Board gleichzeitig am Tisch auf einer eingearbeiteten Holzschiene schwebend „eingeschoben“.

 

Die Oberfläche ist vertieft und Dank eines eingelegten Moosgummi rutschfest. Als Tablett und Präsentiertool nehmen die Gäste ihre Teller selbst in Empfang. Später werden sie wieder darauf abgestellt und abserviert.

 

Auf diese Weise benötigt es nur einen Servicemitarbeiter, um einen ganzen Tisch zu bestücken. Zudem hält er den nötigen Abstand und präsentiert den Gästen die gesamte Pracht der Speisen auf einen Blick in der Mitte des Tisches.

 

„Einige wesentliche Teile des Gastgebens fallen durch die Corona-Bestimmungen weg. Mit ALMA ist uns etwas Entscheidendes gelungen: Ein innovatives Servicetool, eine lockere Atmosphäre für den Gast und eine Art von „food sharing“, wie ich sie für meinen Betrieb immer wollte“, freut sich Moosbrugger.

 

ALMA bewährt sich seit dem 15. Mai im Biohotel Schwanen, weitere Restaurants und Betriebe wollen sich bereits anschließen. Inzwischen hat Moosbrugger auch Anfragen aus den USA erhalten, um ALMA und das begleitende Konzept dort vorzustellen.

 

www.emanuelsway.com

www.biohotel-schwanen.com

 

Bild/Bezugsquelle: Biohotel Schwanen (www.biohotel-schwanen.com)

Fotocredit: Roswitha Schneider
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